Unterwegs mit Tierbabys

Von Hundewelpen, jungen Alpakas und frisch geschlüpften Zwergbartagamen

Jungtiere haben eine ausserordentliche Wirkung auf uns Menschen. Sie erzeugen sofort einen Jöö-Effekt. Im Frühling gibt es vielerorts in der Tierwelt wieder Nachwuchs. Fabienne Bamert macht sich im «unterwegs» auf die Suche nach ganz unterschiedlichen Tierbabys.

Bei Cecile Lüthi-Bucher ist in diesen Wochen einiges los. Ihr Bearded Collie hat neun Welpen zur Welt gebracht. «Die ersten zwei Wochen schlief ich jede Nacht neben der Wurfkiste», erzählt die Züchterin im Interview. «Alle zwei Stunden stillte die Hündin. Da musste ich jeweils schauen, dass auch die Schwächeren etwas bekommen.»

Hin und weg von den kleinen «Beardies» macht sich Fabienne Bamert auf zur nächsten Station. In Kerns züchtet Bruno Bucher und seine Familie Alpakas. Dies mittlerweile seit über zehn Jahren. Bis die jungen Crias geboren werden, dauert es bis zu einem Jahr. «Nach so langer Zeit ist es besonders schön, wenn der Nachwuchs endlich da ist», freut sich Bruno Bucher. «Bei Alpakas spürt man ihren Charakter besonders gut. Du hast das Gefühl, sie hören dir zu, wenn du mit ihnen sprichst.»

Zum Abschluss geht es in eine Reptilien-Zuchtstation. An die Baby-Spinnen und Skorpione muss sich die unterwegs-Moderatorin erst mal gewöhnen. Die jungen Zwergbartagamen nimmt sie dann aber sogar in die Hand. Züchter Daniel Schaub hat 30 Jahre Erfahrung und erklärt, wie wichtig es ist, in der Schweiz zu züchten: «Bei Wildfängen im Ausland ist die Todesrate sehr hoch. Viele Tiere sterben beim Transport. Hier achten wir sehr auf die artgerechte Haltung.»

Ob Hundewelpen, Alpakas oder Reptilien – es wird tierisch im «unterwegs».

Fabienne würde ihn am liebsten behalten. Bearded Collie Welpen Viel Arbeit auf dem Alpaka-Hof in Kerns. Die jungen Crias sind schon ganz neugierig. Die jungen Crias sind schon ganz neugierig. Eine junge Zwergbartagame.

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