Ahnungslose Take-away-Betriebe

Von den neuen Schliessungszeiten wussten heute Mittag viele noch nichts

Das Luzerner Sushi-TakeAway Kaiten an der Bleicherstrasse musste bereits vor der neuen Regelung Kurzarbeit anmelden.

Dass die Luzerner Gewerbepolizei neue Ladenschlusszeiten für Take-aways verordnet hat, war vielen Imbiss-Läden heute um die Mittagszeit noch neu. Scheinbar wurden sie noch nicht direkt informiert. Für die ohnehin schon schwächelnde Branche ein erneuter Seitenhieb, den nicht alle Betriebe gleich gut verdauen werden.

Wir haben bei ein paar Take-Aways in Luzern nachgefragt, wie in dieser schwierigen Lage zurechtkommen. 

Die gewöhnlichen Quartier-Take-aways vermissen vor allem die Laufkundschaft.

Dieser Sushi-Betrieb hat sein Liefergebiet erweitert, um die fehlenden Einkünfte zu kompensieren:

Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, wird an die gedacht, denen es noch schlechter geht.

Die Lieferservices wollen so lange wie nur möglich weitermachen. Denn, «d'Lüüt erläbet jo scho gnueg schlemmi Sache, oder?»

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