Wie Coiffeure und Blumenladen leiden

Für viele Betriebe heisst es nun Laden zu

Restaurants, Coiffure-Geschäfte, Blumenläden – Alles zu. Die Liste der Geschäfte, die wegen der Coronakrise schliessen müssen, ist lang. Aber wie kommen die Betroffenen im Moment über die Runden?

Im Blumenhaus Daniela in Luzern gibt es noch ein bisschen was zu tun. Der Laden selber hat nicht mehr geöffnet, für Beerdigungen werden aber immer noch Gestecke gemacht. Wie lange das noch so geht, weiss die Inhaberin Manuela Sigrist nicht. Weil die meisten Schnittblumen aus Holland in die Schweiz kommen, könnte dieser Transport vielleicht bald nicht mehr stattfinden.

Wenn dann auch dieses Standbein wegfällt, muss der Laden schliessen. Manuela Sigrist hat den Laden erst Anfang Jahr übernommen. Jetzt schon wieder zu schliessen, das tut weh - auch finanziell.

Kundenverständnis nicht überall vorhanden

Von der Schliessung betroffen sind auch Coiffure-Geschäfte wie Style-In in Ruswil. Dort können die zwei Meter Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden. Nicht alle Kunden haben Verständnis dafür, dass ab nun keine Haare mehr geschnitten werden dürfen, erzählt die Inhaberin Florina Theiler.  

Statt Frisuren werden heute Telefone gemacht. Termine werden abgesagt oder auf Ende April verschoben. Ein administrativer Aufwand, der sich lohnen könnte. Bis dahin hofft Florina Theiler, dass alles wieder normal läuft, damit ihre Kunden wieder gut aussehen. 

Ob Blumenladen oder Coiffeur-Salon – feststeht, dass die kleinen Betriebe unter der Corona-Situation leiden. Eine leere Kasse will nämlich niemand.

Der Coiffeursalon style-in bleibt geschlossen

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