Die Ostergottesdienste fallen aus

Untersagt sind alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen

Die Kirchen bleiben offen - öffentliche Gottesdienste finden wegen des Coronavirus vorerst aber keine statt. (Archivbild)

Das Bistum Basel, zudem die Kantone Luzern und Zug gehören, und die Reformierte Kirche Kanton Luzern untersagen wegen dem Coronavirus öffentliche Gottesdienste bis am 19. April. Betroffen sind die Ostermessen, der Weisse Sonntag und die Konfirmation.

Der Basler Bischof Felix Gmür habe die verschärften Massnahmen per sofort verfügt, teilte das Bistum am Dienstag mit. Untersagt seien alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen. Betroffen ist auch der Weisse Sonntag, den die Katholiken eine Woche nach Ostern feiern. Die Kirchen bleiben aber offen und die Seelsorge sei gewährleistet.

Wie die Reformierte Kirche Kanton Luzern mitteilte, fallen auch die Konfirmationsgottesdienste aus. Ferner sind Taufen und Hochzeiten vom Verbot betroffen. Ausgenommen sind Bestattungen, die allerdings nur im allerengsten Familienkreis stattfinden sollen. Im Zusammenhang mit den kirchlichen Osterfeierlichkeiten koordiniere sich die Evangelisch-Reformierten Landeskirchen der Schweiz.

Das Bistum Basel hält fest, die kirchlichen Sozialdienste würden ihre Hilfestellung an Risikogruppen verstärken. Einzelseelsorge und Einzelfallhilfe sei zu gewährleisten, Kontakte seien über Telefon, E-Mail oder Social Media aufrechtzuerhalten. Zudem wolle man die Verbreitung medialer Gottesdienstübertragungen fördern.

Das Bistum erstreckt sich über die zehn Kantone Luzern, Zug, Bern, Solothurn, Jura, Basel Land, Basel Stadt, Aargau, Thurgau und Schaffhausen. Über 1400 Seelsorgende sind in 511 Pfarreien im Dienst von 1,1 Millionen Gläubigen tätig.

Quelle: sda

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