Zwei bestätigte Corona-Fälle im Kanton Luzern

Kanton ergreift alle nötigen Massnahmen zur Prävention einer Virus-Übertragung

Die Kantonsschule Alpenquai

Im Kanton Luzern gibt es den zweiten bestätigten Coronavirus-Fall. Die erste Betroffene ist eine 16-jährige Schülerin der Kantonsschule Alpenquai in Luzern. Bei der zweiten Person handelt sich um eine Kontaktperson eines ausserkantonalen Falles. Das schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5l der Kantonsschule Alpenquai wurden gestern Abend informiert, dass sie per sofort zu Hause bleiben müssen. Dies, da eine ihrer Mitschülerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, wie es in der Mitteilung der Kantonsschule heisst. Dasselbe gilt auch für Lehrpersonen und weitere Personen, die Kontakt zu der Schülerin hatten. Sie hatte am Montag und Dienstagvormittag noch den Unterricht besucht und wird nun im Spital betreut. 

Sie zeige Symptome, aber befinde sich in guter gesundheitlicher Verfassung, heisst es in der Medienmitteilung des Kantons. Die 16-Jährige war kürzlich mit ihren Eltern in der italienischen Provinz Lombardei unterwegs. Dort hätte sie sich wohl angesteckt. 

Die Mitschülerinnen und Mitschüler, acht Lehrpersonen sowie die Eltern der erkrankten Schülerin wurden zur Beobachtung zu Hause unter Quarantäne gestellt.

Zweiter bestätigter Fall im Kanton Luzern

Zwischenzeitlich liegt ein zweiter bestätigter Fall vor. Es handle sich dabei um eine Kontaktperson eines bestätigten ausserkantonalen Falles, der sich bereits in Quarantäne befindet.

Schulbetrieb läuft weiter

Trotz des bestätigten Falles soll der Schulbetrieb bis auf Weiteres normal weitergeführt werden. Wer Erkältungssymptome aufweist wird jedoch aufgerufen zu Hause zu bleiben. Über «Fernunterricht» sind die Lernenden in der Quarantäne schulisch beteiligt. 

LUKS ist vorbereitet

Das LUKS sei auf diese Situation vorbereitet. Seit Anfang Woche wird eine Isolierungsstation betrieben.

«Patientinnen und Patienten mit einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion müssen in der jetzigen Phase stationär betreut werden, unabhängig von ihrem klinischen Zustand. Wir untersuchen weiterhin viele Verdachtsfälle, um Infektionsfälle früh erfassen und isolieren zu können. Die Abklärungen und die stationäre Betreuung sind auf dieser Isolierungsstation konzentriert, damit das Spital die übrigen Aufgaben möglichst lange ohne Beeinträchtigung wahrnehmen kann», sagt Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene. 

Aktuell weitere Verdachtsfälle in Abklärung

Neben den beiden bestätigten Fällen hat es im Kanton Luzern aktuell weitere Verdachtsfälle. Die Testergebnisse sind noch ausstehend. 

Audiofiles

  1. Zwischenstand Coronavirus Kanton Luzern. Audio: Elena Hirt

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