Luzern vergibt Anerkennungspreis

Den Anerkennungspreis teilen sich Regula Mühlemann und Alexander Wili

Regula Mühlemann, Sternstundengala 2016

Der mit 10'000 Franken dotierte Luzerner Anerkennungspreis teilen sich dieses Jahr zwei Personen: Der Regierungsrat würdigt die Luzerner Opernsängerin Regula Mühlemann und den Krienser Alexander Wili, Impulsgeber für genossenschaftliches Bauen und Wohnen.

Regula Mühlemann mache «wie kaum eine andere Persönlichkeit» Luzern in der Welt bekannt, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Sie wurde 1986 in Adligenswil geboren, wuchs dort auf und studierte an der Hochschule Luzern. Danach führten ihre Engagements sie an das Teatro La Fenice nach Venedig, an das Opernhaus Zürich und an das Festspielhaus Baden-Baden.

Die Stimme Luzerns in der Welt

Im Sommer 2012 gab Mühlemann ihr Debüt als junge Papagena in der Oper «Das Labyrinth» von Peter von Winter bei den Salzburger Festspielen. Seither ist sie an vielen wichtigen Opern- und Konzerthäusern zu hören. So sei sie buchstäblich die Stimme Luzerns in der Welt gewesen, bevor sie im November 2018 als Juliette in Gounods «Roméo et Juliette» ans Luzerner Theater zurückkehrte und erstmals eine grosse romantische Rolle auf die Bühne brachte, heisst es weiter.

Alexander Wilis Lebenswerk stärke und fördere den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton. Er setze sich noch im hohen Alter von fast 90 Jahren unermüdlich für das genossenschaftliche Bauen ein, heisst es weiter.

Im Verlaufe seines Lebens habe Wili in der Schweiz rund 200 gemeinnützige Baugenossenschaften gegründet und massgebend beim Aufbau der genossenschaftlichen Wohnbauhilfe durch den Bund mitgewirkt.

Der Preis wird am 25. Mai im Luzerner Theater verliehen.

(Quelle: sda)

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