«Jetzt haben wir den FC Alpstaeg»

Luzerner Stadtparlament kritisiert die Stadtregierung wegen Stadionentscheid

Die Stadt überlässt die Swissporarena einer einzigen Person.

Dass die Luzerner Swisspor-Arena quasi einer einzelnen Person gehört - dem FCL-Investor Bernhard Alpstaeg - sorgt für Kritik.

Ende Oktober hatte Bernhard Alpstaeg die Aktienmehrheit an der Stadion AG erworben. Dass die Swisspor-Arena damit quasi einer einzelnen Person gehört, sorgt für Kritik. Mehrere Luzerner Parteien wollten von der Stadtregierung deshalb wissen, weshalb sie Alpstaeg freie Bahn gewährte.

Stadt Luzern begrüsst Alpstaeg als Käufer

Die Luzerner Stadtregierung hatte bereits in einer Antwort auf Vorstösse der SP, der Grünen und der CVP festgehalten, dass man die Übernahme der Aktienmehrheit durch Bernhard Alpstaeg begrüsse. Dies, weil auf diese Weise die Interessen des FCL vertreten seien. Für den Fussballclub sei das Stadion schliesslich gebaut worden. Diese Haltung hat die Luzerner Stadtregierung dann auch gestern im Parlament bekräftigt.

Kritik von der CVP und Grünen

Anders sieht es Michael Zeier der CVP. Die Stadt Luzern hätte einschreiten müssen. «Jetzt haben wir den FC Alpstaeg», meint Zeier.

Für Christian Hochstrasser von den Grünen ist klar: Die Stadt Luzern müsse Verantwortung übernehmen und keine Einzelperson über die Arena walten lassen. «Das nächste dubiose FCL-Kapitel kommt sicher», glaubt Hochstrasser.

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