Stadt Luzern lüftet "Sitzbänkli-Geheimnis"

Luzerner Maler- & Schreiner-Verbände beenden Stadt-Posse

Die Stadt Luzern verliert ihre "Bänkli" nicht. Dank den Verbänden luzernermaler und Luzerner Schreiner sowie Luzern Tourismus werden die Sitzgelegenheiten nun doch renoviert und nicht abmontiert. Frisch renoviert - eine neu gemachte Sitzbank in der Stadt Luzern. Die Maler geben den Sitzbänken den letzten Anstrich. Eine Zusammenarbeit von Stadt, Luzerner Tourismus sowie Maler- und Schreinerverband. Die Maler geben den Sitzbänken den letzten Anstrich. Das ReFIT-Team, ein Arbeitsintegrationsprojekt vom Tiefbauamt, montiert die neuen Banklatten. Eine Zusammenarbeit von Stadt, Luzerner Tourismus sowie Maler- und Schreinerverband. Die Maler geben den Sitzbänken den letzten Anstrich.

Die Aufruhr war gross in der Stadt Luzern vor zwei Jahren, als die Stadtregierung bekanntgab, defekte Sitzbänke künftig nicht mehr zu reparieren, um so 80'000 Franken jährlich einzusparen. Am Fasnachtsumzug 2014 war die Stadt-Posse gar mit zwei Nummern (Wey-Zunft Luzern & Bueri-Chessler) vertreten.

Jetzt ist das Luzerner Bänkli-Theater aber beendet. Vor allem dank den Verbänden luzernermaler und Luzerner Schreiner sowie Luzern Tourismus. Die Schreiner stellen künftig die "Bänkli-Latten" her, die Maler streichen und beschriften diese und Luzern Tourismus unterstützt die Aktion finanziell mit einmalig 25'000 Franken. Die Stadt Luzern zahlt jährlich noch 40'000 Franken an den Unterhalt der Sitzbänke. 

Dank der Kooperation "Unterhalt Sitzbänke Stadt Luzern" werden pro Jahr rund 800 Banklatten angefertigt. So können zirka 100 Sitzbänke in Luzern erneuert werden. Das Projekt dauert vorerst einmal drei Jahre, dann schauen die involvierten Parteien weiter. Alle Mitwirkenden sind sich jedoch bereits jetzt einig: Die Stadt Luzern braucht schöne Sitzgelegenheiten für Touristen und Einheimische. 

Audiofiles

  1. Beitrag zum Sitzbänkli-Geheimnis. Audio: Sämi Deubelbeiss

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