Millionen für die Überwachung der Bevölkerung

Kantone bezahlten 2012 rund 14,5 Millionen Franken

In der Schweiz werden immer mehr Menschen am Handy, im Internet oder im Postverkehr überwacht. 2012 bezahlten die Kantone insgesamt 14,5 Millionen Franken Gebühren an den Dienst für die Überwachung des Post- und Fernmelde-Verkehrs ÜPF, wie die Wochenzeitung WOZ berichtet.

Die Telekommunikationsfirmen, welche die Server betreiben, erhalten von den ÜPF-Gebühren allerdings nur einen Teil. Die eigenen Aufwendungen würden lediglich zu rund 40 bis 50 Prozent entschädigt, erklärte das Telekommunikations-Unternehmen Orange gegenüber der WOZ. Somit bezahlen die Kunden theoretisch ihre eigene Überwachung.

Kommentieren

comments powered by Disqus