Dem Fukushima-Reaktor steht das Wasser bis zum Hals

Der japanischen Atomkraftwerk-Ruine in Fukushima geht der Platz aus. Gut anderthalb Jahre nach der Atomkatastrophe habe die Betreiberfrima Tepco Mühe, tausende Tonnen verstrahltes Kühlwasser zu speichern, teilte eine japanische Nachrichtenagentur mit. Derzeit lagern rund 200‘000 Tonnen kontaminiertes Wasser in mehr als 300 Tanks auf dem Gelände. Tepco erwartet, dass sich diese Menge in den näschten Jahren verdreifacht. Doch die Anlagen sind undicht, und von unten drückt immer wieder Grundwasser nach. Damit steigt die Menge radioaktiven Wassers an und verseucht wiederum das Grundwasser. Atomexperten bezeichen die Ansammlung des kontaminierten Wassers als langwieriges Gesundheits- und Umweltrisiko.

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